Nachdem wir leider (aus Platzgründen?) keinen Platz innerhalb der Stadtsäle bekommen konnten, haben wir uns gegenüber des Haupteinganges aufgestellt, was sich in Wirklichkeit als großer Vorteil erwies und wir sehr viel Zuspruch erhielten. Hunderte Unterstützer statteten uns einen Besuch ab und setzen ihre Unterschrift unter unsere Petition!
Nach dem bereits gefassten Beschluss bei der letzen Landtagssitzung, eine Überprüfung durchzuführen, ob eine UVP für die Wiederinbetriebnahme notwendig ist, versuchen wir mit dieser Petition den Druck auf das Land zu erhöhen, diese UVP auch wirklich durchzuführen.
Außerdem konnten wir einen großen Erfolg verbuchen: Es ist uns gelungen, Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek unsere Informationen zu überreichen und mit ihr über unsere Bedenken zu sprechen.
Hier der Wortlaut unserer Petition:
PETITION
Die Bevölkerung des Bezirkes Voitsberg setzt sich für gesunde Lebensbedingungen ein und lehnt aus diesem Grund das geplante Steinkohlekraftwerk ÖDK ab.
Wir fordern das Land Steiermark auf, getreu aller beschlossener Grundlagen (zB Energiestrategie 2025) klar Position gegen die Inbetriebnahme dieses fossil betriebenen Kraftwerks zu beziehen und auf eine nachhaltige, zukunftsfähige Energieversorgung (Photovoltaik, Biogas, Biomasse, Solarenergie etc.) zu setzen.
Wir fordern die steirische Landesregierung auf
1. aufgrund der durch die Wiederinbetriebnahme zu erwartenden erheblichen schädlichen und belastenden Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt die Durchführung einer umfassenden UVP zu unterstützen
2. statt einer Umrüstung des Kraftwerkes auf Steinkohle umweltverträgliche und nachhaltige Alternativen wie zB ein Biomassekraftwerk, eine Photovoltaik- bzw. Biogasanlage oder ein Holzlogistikzentrum umzusetzen und somit mehr und nachhaltige Arbeitsplätze in Voitsberg zu schaffen
3. alle Maßnahmen zu ergreifen, dass ein Steinkohlekraftwerk in Voitsberg nicht in Betrieb genommen wird.
4. alle Maßnahmen zu ergreifen, um die im Bundesschnitt signifikant erhöhte Sterblichkeit an Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen in unserem Bezirk zu senken.